Die Anzahl der Risikovorabanfragen hat in den letzten Jahren – insbesondere seit Einführung unserer neuen Med-Tarife in der Vollversicherung – stetig zugenommen. Dabei dürfen personenbezogene Gesundheitsdaten nur mit Einwilligung des Interessenten verarbeitet werden. Um weiterhin einen datenschutzrechtlich konformen und zugleich serviceorientierten Prozess bieten zu können, werden wir einige Prozessoptimierungen zur Bearbeitung der Vorabanfragen umsetzen.

Am 13.08.2021 kommen bereits erste Neuerungen zum Tragen. Ab diesem Zeitpunkt wird die gesamte Bearbeitung einer Vorabanfrage unter einer einheitlichen Chiffre-Nummer erfolgen.

In diesem Zuge haben wir auch die Einwilligungserklärung für die Risikovorabanfragen aktualisiert und die Möglichkeit zur elektronischen Unterschrift geschaffen. Wir bitten Sie, ab sofort nur noch die neue Erklärung zu verwenden; siehe Anlage.

Durch diese Optimierungen wird die Kommunikation bei Rückfragen erheblich erleichtert und ist zukünftig auch telefonisch möglich. Damit diese Optimierungen auch in der Praxis greifen, benötigen wir Ihre Mithilfe. Deshalb möchten wir Ihnen eine Checkliste an die Hand geben, durch die eine schnelle und datenschutzkonforme Bearbeitung der Risikovorabanfragen gewährleistet wird.

  1. Anonymisierung oder Einwilligungserklärung

Gesundheitsdaten dürfen nur mit Einwilligung des betroffenen Interessenten verarbeitet werden. Für die Bearbeitung der Vorabanfragen ist es daher wichtig, dass entweder eine unterschriebene Einwilligungserklärung beigelegt wird oder alternativ darauf geachtet wird, dass an keiner Stelle der Korrespondenz personenbezogene Daten enthalten sind, d.h. weder im E-Mail-Verlauf noch in den beiliegenden Unterlagen.

  • Einwilligung mit Unterschrift des Interessenten liegt vor è Unterlagen können bedenkenlos an die ARAG gesendet werden
  • Einwilligung liegt nicht vor è Alle personenbezogenen Daten (Name, Vorname, Adresse, etc.) müssen aus sämtlichen Unterlagen entfernt bzw. hierin geschwärzt werden. Auch im E-Mail-Verlauf oder im Betreff darf der Name des Interessenten nicht genannt werden.
    Was passiert, wenn die Unterlagen nicht oder nur teilweise geschwärzt sind?  In diesem Fall können wir die Risikovorabanfrage nicht bearbeiten und sie wird nach entsprechendem Hinweis gelöscht.

2. Pro Person eine Anfrage

Bitte für jede Person eine eigene Anfrage stellen (auch bei Familien, Geschwistern, etc.) und darauf achten, dass jede Anfrage nur Informationen zu der jeweiligen Person enthält.

3. Vorabanfragen bitte immer an das Postfach vorabanfragen-kv@arag.de senden

Einwilligung Gesundheitsdaten Risikovoranfrage PDF